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2.4. Den Inhalt der Webseite verstehen

In Teil 2.4. der General Guidelines von 2019 geht Google auf die verschiedenen Inhaltstypen von Webseiten ein. Hierbei erklärt Google den Quality Ratern, wie sie die unterschiedlichen Inhalte erkennen und richtig bewerten können.

Google gliedert dabei den Inhalt von Webseiten in 3 verschiedene Gruppen:

  • Hauptinhalt (HI)
  • Ergänzender Inhalt (EI) und
  • Werbeanzeigen/Monetarisierung (Ads).

Um den Sinn einer Webseite zu verstehen und sie entsprechend bewerten zu können, müssen Qualitätsbewerter diese Kategorien unterscheiden können.

Die Quality Rater sind dazu angehalten Sie sich am besten durch die Seite zu klicken sich deren Inhalt genau anzusehen. Auch sollen diese die interaktiven Abschnitte auf der Webseite testen, um die Inhalte besser bewerten zu können.

2.4. Den Inhalt der Webseite verstehen

2.4.1. So identifizieren Sie den Hauptinhalt (HI)

Als Hauptinhalt definiert Google den Teil der Inhalte, welche der Webseite dabei helfen, Ihren Zweck zu erfüllen. Dieser Teil der Webseite wird direkt vom Webmaster kontrolliert – eine Ausnahme davon sind lediglich Internetseiten, auf denen Nutzer den Inhalt kreieren.

Der Hauptinhalt kann aus Text, Fotos, Videos und Tools wie Rechnern bestehen. Hierbei gilt es für die Qualitätshüter darauf zu achten, dass Tabs zu Bereichen der Webseite führen können, die ebenfalls als Hauptinhalt zu klassifizieren sind (z.B. Bewertugen). Im Übrigen fällt auch der Titel des Webportals in jene Kategorie. Fällt er deskriptiv aus, können sich potenzielle Besucher leichter ein Bild vom Inhalt der Webseite machen.

Nachfolgend gibt Google in seinen General Guidelines den Bewertern mehrere Beispiele zu den Hauptinhalten (HI):

Die Homepage einer Nachrichtenwebseite:

Die Artikel-Seite einer Nachrichtenwebseite:

Die Produktseite eines Online Shops:

Video-Webseite:

Währungsrechner-Webseite:

Blogseite:

Die Homepage einer Suchmaschine:

Login-Seite einer Bank:

2.4.2. Identifizieren Sie Ergänzenden Inhalt (EI)

Ergänzender Inhalt sorgt laut Google für eine umfassende, positive Benutzererfahrung. Allerdings dient er nicht dazu, den Zweck der Webseite zu erfüllen.

Bestandteil jenes Inhalts sind laut den Richtlinien unter anderem Verlinkungen aus der Navigation, der Seitenleiste oder auch aus der Fußzeile heraus, welche es Anwendern erlauben, andere Teile der Webseite zu besuchen. Auch hinter den Links oder Tabs kann sich „Ergänzender Inhalt“ befinden.

Google gibt hierbei den Qualitätsbewertern zur Identifikation von ergänzenden Inhalten den Tipp, sich auf die Bestandteile konzentrieren, die weder zum Hauptinhalt noch zu den Werbeanzeigen gehören.

Nachfolgend gibt Google in seinen General Guidelines den Bewertern mehrere Beispiele bezüglich den ergänzenden Inhalten (EI):

Die Artikel-Seite einer Nachrichtenwebseite:

Die Produktseite eines Online Shops:

Video-Webseite:

Blogbeitrag-Webseite:

2.4.3. So identifizieren Sie Werbeanzeigen

Auch Werbeanzeigen können die Erfahrung von Benutzern auf einer Webseite positiv beeinflussen. Es handelt sich hier um einen Inhalt, der auf dem Portal platziert wurde, um Umsatz zu erzielen.

Dabei ist die An- oder Abwesenheit der Anzeigen nicht unbedingt Indikator für die Qualität der Internetseite. Einige Portale könnten ohne Werbung erst gar nicht existieren. Auch ermöglichen es die Einnahmen in einigen Fällen, Inhalte von guter Qualität zur Verfügung zu stellen.

Es gibt mehrere Arten eine Webseite zu monetarisieren. Auch ist zu berücksichtigen, dass Werbeanzeigen auf mobilen Portalen oft subtiler als auf Internetseiten für den PC ausfallen.

Zur häufigsten Form der Monetarisierung gehören Werbeanzeigen. Sie werden als „Werbung“, „gesponserte Links“ oder „gesponserte Suchergebnisse“ gekennzeichnet.

Oft erkennen Sie durch das Anklicken des betreffenden Bereichs, ob es sich um Werbung handelt. Manchmal reicht es auch aus, mit dem Mauszeiger auf den Link zu fahren. Führt er Sie zu einer externen Webseite, kann es sich um eine Anzeige handeln.

Ein weiteres Kennzeichen solcher Banner und Links ist, dass sie sich verändern, wenn Sie die Seite neu laden. Häufig werden verschiedenen Nutzern unterschiedliche Werbebotschaften angezeigt.

Webseitenbetreiber entscheiden darüber, ob auf ihrer Internetseite Werbung geschalten wird. Allerdings haben sie nicht immer Einfluss auf den Inhalt derselben. Der Webmaster kann aber durchaus für die Qualität der Anzeigen zur Verantwortung gezogen werden.

Hinweis: In den folgenden Beispielen spricht Google bei jeder Art von Werbung als „Anzeige“.

Einige Beispiele der Webseitenmonetarisierung finden sich in folgendem Wikipedia-Artikel

Nachfolgend gibt Google in seinen General Guidelines den Bewertern mehrere Beispiele bezüglich Werbeinhalten:

Die Artikel-Seite einer Nachrichtenwebseite:

Video-Webseite:

Blogbeitrag-Webseite:

Die Produktseite eines Online Shops:

2.4.4. Eine Zusammenfassung der verschiedenen Bestandteile von Webseiten

Google schreibt den Quality Ratern, dass diese sich nicht zu sehr darum sorgen sollten, jeden Bereich einer Webseite korrekt zu identifizieren. Viel wichtiger sei es, dass die Webseite ihrem Sinn nachkommt.

Um die Aufgabe zu vereinfachen, ist von den Qualitätsprüfern zuerst der Hauptinhalt festzulegen. Danach sollen diese die Werbeanzeigen identifizieren. Der restliche Bereich ist von den Quality Ratern als ergänzender Inhalt zu definieren.

Nachfolgend gibt Google in seinen General Guidelines den Bewertern mehrere Beispiele bezüglich allen Arten von Inhalten:

Eine Nachrichtenwebseite:

Die Produktseite eines Online Shops:

Video Seite:

Eine Webseite zum Umrechnen von Währungen:

Eine Seite mit Blogbeiträgen:

Eine Log-In-Seite fürs Online Banking:

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